Appenzeller sind zweimal Meister

Appenzellerzeitung 12.09.2016

Turnen Der TV Teufen und der TV Waldstatt gewinnen an den Schweizer Meisterschaften, zudem gibt es Silber und Bronze für Stein. Teufen und Waldstatt können somit ihren Titel verteidigen.

Bruno Eisenhut

Als Titelverteidiger ging die Geräteriege Waldstatt an den Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen in der Disziplin Rhönrad an den Start. Schon nach der Vorrunde am Samstag lagen die Waldstätterinnen vorne. Beim gestrigen Finaldurchgang zeigten die Titelverteidigerinnen abermals, was sie drauf haben und sicherten sich nach 2015 den Meistertitel erneut.

Ebenfalls Gold zu verteidigen hatten die Gymnastinnen des TV Teufen. Erstmals ohne ihre bisherige Erfolgstrainerin Heidi Burch am Start, zeigten die Teufnerinnen einen beherzten Auftritt. Für ihre Choreographie bekannt, überzeugten die Titelverteidigerinnen, mussten sich aber dennoch von einem österreichischen Team geschlagen geben. Da dieses Team nicht in der Schweizer Meisterschaft gewertet wird, verteidigen die Teufnerinnen den Titel.

Silber und Bronze für Stein

Mit hohen Zielen reiste die Gym Stein nach Widnau. Als Silbermedaillengewinner im Vorjahr sollte es bei dieser Ausgabe zum Titel reichen. Wie schon im vergangenen Jahr wurde es knapp, wieder klassierte sich Stein auf dem zweiten Schlussrang.

Erstmals nahm das GymTeam 35+ vom TV Stein an der SM teil. Bei seiner Premiere holte die Gymnastikgruppe die Bronzemedaille.

Für den VGT Herisau war der Wettkampf nach der Qualifikation zu Ende. Im Bodenturnen und in der Gerätekombination klassierten sich die Herisauerinnen im Mittelfeld und konnten bei der Vergabe der Medaillen nicht mehr mittun. Mit Ambitionen startete der TV Wald. Die Schaukelringspezialisten traten beherzt auf und überzeugten das Publikum. Für den Finaldurchgang reichte es dann allerdings knapp nicht. Letztlich belegte das Team aus Wald den 8. Schlussrang.

Erstmals war der TV Hundwil an Schweizer Meisterschaften mit dabei. Im äusserst hoch dotierten Barrenturnen reichte es den Hinterländern trotz beherztem Auftritt bei der Premiere nicht für den Finaldurchgang. Es resultierte der 27. Rang.