4 Medaillen zum Saisonstart

Dieses Wochenende starteten die Waldstätter Rhönradturnerinnen in die neue Wettkampfsaison. Seline Bösch und Natalie Roth sprangen in der Kategorie Level 3 zum Zweifachsieg. Leandra Meier doppelte im Level 2 mit der Silbermedaille nach. Im Paarturnen erturnten sich Chiara Lenzo und Natalie Roth souverän den Bronzerang.

 

Turnen. Zum zehnten Mal starteten die Turnerinnen und Turner mit dem Herbstpokal in Zürich in die neue Saison. Während die einen Turnerinnen dieses Wochenende ihre Karriere im Rhönradturnen starteten, war es für die Lizenzierten sogleich der erste von drei Qualifikationswettkämpfen zur Schweizermeisterschaften im März 2019.

Eröffnet wurde der Wettkampf durch die Geradeküren des Levels 1. Janina Kriemler und Tamara Roth verpassten das Diplom mit den Rängen 7 und 9 nur knapp. Noch nicht ganz nach Wunsch lief es Luca Küttel (25.) und Noemi Meier (27.), welche mit ihrer neuen Kür noch einige Abzüge in Kauf nehmen mussten.

Bei den Level Basic-TurnerInnen, schlichen sich leider einige Unsicherheiten und Unsauberkeiten ein. Trotz der Ränge in der 2. Hälfte war es für alle eine lehrreiche Erfahrung: Joel Küng 10., Jennifer Rakozi 13., Fabienne Wehrli 16., Salome Fässler 18. und Stefanie Hüppi 19.

In der Disziplin Sprung verpasste Joel Küng mit Rang 4 das Podest nur kann. Während es im Gerade knapp nicht gereicht hatte, freute sich Tamara Roth (6.) umso mehr über das Diplom im Sprung Level 1. Nur 5 Hundertstel dahinter klassierte sich Noemi Meier auf dem guten 7. Rang. Für Fabienne Wehrli (19.) und Jennifer Rakozi (26.) war es der erste Wettkampf in der höheren Kategorie und einem neuen Sprung.

In der Spirale hatten gleich drei Turnerinnen ihr Wettkampfdebut. Auch wenn alle Turnerinnen einen Sturz in Kauf nehmen mussten, dürfen sich Janina Kriemler (6., Diplom), Tamara Roth (7.) und Leandra Meier (12.) sichtlich zufrieden zeigen. Auch in der Kür von Natalie Roth schlichen sich einige Abzüge ein, wobei es ihr für den 10. Rang reichte.

Am Sonntag waren die älteren am Start. Im Sprung zeigten die Turnerinnen gehockte, gebückte und gestreckte Salti von Rad herab. Während Luca Küttel den 6. Rang erreicht, wurde Janina Kriemler mit Rang 6 für ihren Trainingsfleiss belohnt. Leandra Meier bestätigte ihre Stärke im Sprung und den Gewinn der Bronzemedaille an der letztjährigen SM und durfte sich mit einer Note von 6.10 die Silbermedaille umhängen lassen.

Ein Level höher (Level 3) wurde ein Waldstätter Doppelsieg gefeiert: Seline Bösch holte sich mit einem sauber gestandenen Salto die Goldmedaille, Natalie Roth folgte ihr auf das Treppchen auf Rang 2.

 Im Gerade Level 2 ging Leandra Meier als einzige Waldstätterinnen an den Start. Sie turnte ihre Kür sauber durch, reichte jedoch bei einem Element der Schwung nicht ganz aus. Im starken Teilnehmerfeld durfte sie als gute 6. das Diplom entgegennehmen.

Den Turnerinnen des Level 3 klassierten sich aufgrund einiger Unsauberkeiten im Mittelfeld: Natalie Roth 7. und Seline Bösch 9.

Für einmal nicht ganz nach Wunsch lief es der Elite-Turnerin Chiara Lenzo. Der Start am Sprung gelang ihr optimal und sie erhielt eine hervorragende Note von 7.10. Danach zeigte sie sowohl bei ihrer Gerade-, wie auch Spiralekür Nerven. Sie präsentierte je eine neue Kür, welche mit neuen Schwierigkeiten gespickt ist. Trotz Stürzen in beiden Disziplinen erreichte sie im Dreikampf trotzdem den 5. Diplomrang.

Im Paarturnen überzeugten Chiara Lenzo und Natalie mit ihrer Ausstrahlung die Kampfrichter und wurden für ihre saubere Kür mit der Note 14.00 und der verdienten Bronzemedaille belohnt.

Es gilt nun bis zum nächsten Wettkampf in knapp fünf Wochen die Unsicherheiten auszubügeln und die Übungen zu perfektionieren. Jedoch ist der Fokus auch auf die Turnerunterhaltung von 3./4. und 10. November, an welcher sie „äfach andersch“ am Rhönrad turnen.