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Erfolgreiche
Waldstätter Rhönrad-Turnerinnen 24.
November 2010
 Die
Turnerinnen der Getu Waldstatt gewinnen an den Meisterschaften
des Schweizerischen Turnverbands (STV) im Rhönradturnen sieben
Medaillen und sechs Auszeichnungen.
Turnen. Insgesamt dreizehn Turnerinnen der Geräteriege
Waldstatt nahmen an diesen inoffiziellen Schweizer
Meisterschaften vom vergangenen Wochenende in Untersiggenthal AG
teil.
Sprung als Paradedisziplin
Am Samstag starteten die Waldstätterinnen in der Disziplin
Sprung. Dabei geht es darum, das Rad zuerst von sich wegzurollen
und danach mit Schwung darauf zu springen, damit anschliessend
ein Sprung auf ein Sprungkissen geturnt werden kann. In der
Kategorie Schüler gelangen Sari Mischler zwei sehr gute Sprünge.
Sie sprang sauber auf das Rad und
konnte die Saltos sicher stehen. Die Wertungsrichter belohnten
sie mit der Note 6,0, was zu einem überlegenen Sieg reichte.
Auch in der Kategorie Jugend sprangen die Ausserrhoderinnen
stark, belegten sie doch gleich die ersten fünf Plätze und
holten sich somit den gesamten Medaillensatz und zwei
Auszeichnungen dazu. So gewann Cathérine Oertle mit 6,35 Gold,
Jessica Kuratli mit 5,85 Silber und Eliane Göldi mit 5,70
Bronze. Larissa Müller (5,50) und Eveline Koelliker (5,30)
sicherten sich je eine Auszeichnung.
Leistung bestätigt
Am Sonntag bestätigten die Turnerinnen ihre guten Leistungen
im Geradeturnen. Sari Mischler erturnte sich in der Kategorie
Schüler mit dem fünften Rang eine Auszeichnung, während sich
Céline Oertle und Cédrine Göldi im Mittelfeld plazierten. In der
Kategorie Jugend fand ein spannender Vergleich zwischen den
Gastgeberinnen aus Untersiggenthal und Waldstatt statt.
Schliesslich gewannen die Einheimischen die Goldmedaille.
Cathérine Oertle erturnte sich mit einer Note von 7,75 die
Silbermedaille und Larissa Müller holte sich mit 7,50 Bronze.
Marielle Müller (Rang 5), Eveline Koelliker (7) und Selina Kolb
(8) erhielten eine Auszeichnung. Geschlossen im Mittelfeld
klassierten sich Katrin Frischknecht, Eliane Göldi, Jessica
Kuratli, Michelle Ammann und Anna Reutemann auf den Rängen 13
bis 17. In der Disziplin Paarturnen erreichte das Duo Cathérine
Oertle/Selina Kolb den dritten Rang. Jessica Kuratli und Anna
Reutemann folgten auf dem vierten.
Da Sari Mischler und Cédrine Göldi aus Mangel an Konkurrenz
in der Kategorie Schüler zusammen mit der höheren Kategorie
Jugend gewertet wurden, reichte es ihnen nicht zu einer
Topplazierung. (pd)
Turngala mit Spitzenleistungen
05. Juli 2010
Am Freitagabend feierten der Turnverein und die
Geräteriege Waldstatt vor einer grossen
Zuschauerkulisse auf dem Sportplatz beim
Mehrzweckgebäude zwei Jubiläen: Zehn Jahre Turngala
und zwanzig Jahre Geräteriege Waldstatt (Getu) mit
zahlreichen Höhepunkten. Elf Gastvereine aus der
Region und Gäste aus Belgien, der Turnclub Olympia
Merelbeke, die bereits zum viertenmal teilnahmen,
gaben einen vielseitigen Querschnitt durch das
Turnen.
Während die Getu Waldstatt mit Darbietungen aus
den letzten 20 Jahren aufwartete, begeisterten
verschiedene Vereine mit Turnen am Boden, Gymnastik,
am Schulstufenbarren und Barren sowie an den
Schaukelringen. Die Gäste aus Belgien überraschten
mit einer grossartigen Akrobatik-Show, die beim
Publikum Anklang fand und mit viel Applaus verdankt
wurde.
Turnerisches Feuerwerk
Zum letzten Mal fand am Freitagabend
die Turner-Gala in Waldstatt statt. Die
zehnte und letzte Ausgabe bot ein buntes
und abwechslungsreiches Spektakel, wobei
die Gäste aus Belgien den Höhepunkt
setzten.
Werner Grüninger
Turnen. Mit den Gästen aus Belgien –
dem Turnclub Olympia Merelbeke – und elf
weiteren Vereinen aus der Region
feierten der Turnverein und die
Geräteriege Waldstatt mit der 10. und
letzten Turngala sowie mit dem
20jährigen Bestehen der Geräteriege ein
Doppeljubiläum. Was die Turnerinnen und
Turner am Freitagabend auf dem
Sportplatz der Mehrzweckanlage boten,
war grossartig und verdient höchste
Anerkennung.
Die Stehrampen beim Sportplatz waren
dicht gefüllt, als Priska Roth auf
sympathische Art die Besucherinnen und
Besucher willkommen hiess. Das Publikum
war ob des turnerischen Könnens
begeistert.
Phantasie kennt keine Grenzen
Die Teilnehmer zauberten ein
turnerisches Feuerwerk auf das Parkett,
wobei die Phantasie keine Grenzen
kannte. Mit einem bunten Querschnitt
stellten die teilnehmenden Vereine ihre
Vielseitigkeit und ihr Können unter
Beweis. Die Besucher kamen nicht mehr
aus dem Staunen und bedankten sich mit
viel Applaus.
Organisiert wurde die Turngala vom
Turnverein und der Geräteriege
Waldstatt, die den Abend mit
Vorführungen aus den letzten 20 Jahren
eröffnet hatte. Auch die anderen Vereine
gaben Einblick in das Geräteturnen als
Team. Der TV Waldstatt, DTV Hundwil, STV
Gams, TV Teufen und TV Stein überzeugten
mit vielseitiger Gymnastik zu moderner
Musik. Die Kombinationsmöglichkeiten und
Ausdrucksformen schafften Raum für
Phantasie, Originalität und Kreativität.
TSV Salto Wattwil wie auch der STV
Wil zeigten atemberaubende und gekonnte
Übungen an den Schaukelringen und
versetzten die Zuschauer mit ihren hohen
Schwüngen und gewagten Abgängen sowie
Synchronität ins Staunen. Was die beiden
Vereine boten, waren turnfestreife
Darbietungen. Während der DTV Waldstatt
am Schulstufenbarren mit gekonnten
Übungen aufwartete, entsprach der
Auftritt vom TV Schwellbrunn nicht ganz
den Erwartungen, mussten doch allzu
viele Patzer in Kauf genommen werden.
Den Schlusspunkt setzte der Turnclub
Olympia Merelbeke aus Belgien mit einer
Akrobatik-Show, die das Publikum zu
begeistern wusste. Was die Turnerinnen
an Akrobatik zu dritt boten, war
einzigartig. Der absolute Höhepunkt der
Turngala war die Gruppenakrobatik, bei
der die belgischen Turnerinnen auf
vielseitige Art durch die Lüfte
wirbelten.
Dank und Anerkennung
Vorgängig der Turngala wies Erich
Brassel auf das grosse Engagement über
all die Jahre von Stefan und Priska Roth
hin. Was einst im kleinen Rahmen
angefangen hat, entwickelte sich zu
einem turnerischen Feuerwerk. Für die
grosse Arbeit «Ruschlis» bedankte sich
die Geräteriege und überreichte ihren
Leitern ein Billett zum Besuch des
«Circus soleil» mit der Hoffnung, dass
Stefan und Priska Roth weiterhin dem TV
und der Getu die Treue halten.
Ein Dank gebührte auch den Sponsoren
und der Helfercrew, denn ohne sie wäre
ein solcher Anlass nicht möglich. Die
Turngala des TV Waldstatt gehört der
Vergangenheit an, aber die Darbietungen
werden weiterhin in bester Erinnerung
bleiben.
Fünf
Medaillen für Waldstatt
13. März 2010
Wiederum
gelang der Rhönradgruppe der Getu
Waldstatt der Start in die Saison.
Am jährlichen Breitli-Cup holten
sich Larissa und Marielle Müller
Gold.
Turnen. Traditionell wie jedes
Jahr findet am ersten Märzwochenende
der Breitli-Cup in Buochs NW statt.
Auch die Waldstätter reisten mit
einer Delegation von 14
Rhönradturnerinnen in die
Innerschweiz. Dank frühzeitiger
Abfahrt trafen die Appenzellerinnen
trotz des erneuten Wintereinbruchs
rechtzeitig in Buochs ein.
Der Wettkampfstart gelang
optimal. In der Disziplin Sprung
gingen in der Kategorie Jugend acht
und in der Kategorie Schüler drei
Turnerinnen an den Start. Bei den
Schülern sprang Sari Mischler auf
den zweiten Platz und so zu ihrer
ersten Medaille.
Bei der
Kategorie Jugend erturnten sich die
Waldstätterinnen gleich einen
siebenfachen Erfolg. Die
Goldmedaille sicherte sich Larissa
Müller, vor Eliane Göldi und
Cathérine Oertle auf den Plätzen
zwei und drei. Eveline Koelliker,
Jessica Kuratli, Anna Reutemann und
Michelle Ammann folgten auf den
Plätzen vier bis sieben.
Am Sonntagmorgen massen sich die
Turnenden in der Disziplin Gerade.
Einige der jüngeren Turnerinnen
bestritten zum ersten Mal einen
Wettkampf, und dementsprechend hoch
war die Nervosität. Auch die
routinierteren Turnerinnen in der
Kategorie Jugend zeigten Nerven und
turnten nicht ganz fehlerfrei. Unter
dem grossen Teilnehmerfeld
erreichten jedoch alle einen Rang in
der vorderen Ranglistenhälfte.
Einzig Marielle Müller liess sich
von ihren Kolleginnen nicht
beeinflussen und erturnte sich in
der Kategorie Aktive mit 6.35 einen
klaren Sieg.
Am Nachmittag begeisterten vier
Waldstätterinnen die Zuschauer mit
gefühlvoll vorgetragenen
Showeinlagen zu zweit an je einem
Rhönrad. Anschliessend
konzentrierten sich nochmals elf
Turnerinnen für den abschliessenden
Vereinswettkampf. Mit leicht
abgeändertem Programm gegenüber der
letzten Saison wagten sie sich an
eine erste Standortbestimmung. Noch
waren kleine Unsicherheiten in der
Ausführung und Synchronität
auszumachen, was zum Schluss dann
doch für den zweiten Rang reichte. (pd)
Waldstätter Rhönrad läuft
rund 05. November 2009
 TURNEN.
Kürzlich fand in Zürich der Herbstpokal im
Rhönradturnen statt. 14 Turnerinnen der Geräteriege
Waldstatt nahmen an diesem Wettkampf teil – und das
mit Erfolg.
Als erste gingen die Jüngsten in der Kategorie
Schüler (Jg. 96 und jünger) in den Disziplinen
Geradeturnen und Sprung an den Start. Jessica
Kuratli erturnte sich beim Geradeturnen die
Bronzemedaille, Sari Mischler den fünften, Cathérine
Oertle den sechsten und Anna Reutemann den elften
Rang, was für alle eine Auszeichnung bedeutete.
Erfahrungen gesammelt
Während Selina Kolb ihre Übung nicht optimal
vorturnen konnte, mussten Melanie Frischknecht und
Cédrine Göldi an ihrem ersten Ernstkampf noch
Lehrgeld zahlen.
Beim Sprung reichte es
Jessica Kuratli mit Rang 4 zwar nicht auf das
Podest, doch erhielt sie zusammen mit Cathérine
Oertle (Rang 8) eine weitere Auszeichnung.
Unmittelbar dahinter plazierten sich Sari Mischler
und Selina Kolb auf dem 9. Rang, Anna Reutemann
wurde 11. Für die jüngsten Waldstätter Turnerinnen
Cédrine Göldi und Melanie Frischknecht ging es vor
allem darum, Erfahrungen zu sammeln.
Starke Konkurrenz
In der Kat. Jugend gingen sieben Turnerinnen an
den Start. Da auch die Turnerinnen aus dem Dreikampf
in der Einzelwertung aufgeführt wurden, war die
Konkurrenz hier besonders stark. Larissa Müller und
Eveline Koelliker verfehlten im Geradeturnen
punktgleich auf Rang 12 eine Auszeichnung knapp.
Michelle Ammann, Katrin Frischknecht und Eliane
Göldi klassierten sich im Mittelfeld auf den Rängen
16 bis 18.
Priska und Judith Bott
zeigten ansprechende Leistungen, konnten jedoch mit
ihren eher leichten Übungen noch nicht mit der
Spitze mithalten. In der Disziplin Sprung hatte
Larissa Müller wiederum Pech: Sie verpasste das
Podest knapp, erreichte jedoch mit Rang 4 eine
Auszeichnung. Wiederum geschlossen im Mittelfeld
plazierten sich Eliane Göldi, Priska Bott und
Eveline Koelliker auf den Rängen 11 bis 13.
Freude am Turnen
Turnverein und Geräteriege
Waldstatt haben am Dienstagabend auf dem Sportplatz
zur neunten Turngala eingeladen. Einmal mehr zeigten
Vereine aus der näheren Umgebung, wie viel Freude
sie an ihrem Sport haben.
Christine König
Turnen. Aus der Ruhe bringen liessen sich die
Turnerinnen nicht: Als die Vorführung am
Stufenbarren des TV Waldstatt anstand, ertönte
zuerst die falsche Musik. Kurzerhand sprangen die
Tänzerinnen der Hip-Hop-Gruppe Innominate ein, und
die Turnerinnen des TV Waldstatt machten sich nach
deren Auftritt noch einmal für ihre Darbietung
parat. Und diesmal klappte es.
Routine vs. Show
Zufälligerweise passend dazu schreibt
OK-Präsident Stefan Roth im Programmheft zur neunten
Waldstätter Turngala: «Kaum haben wir mit etwas
Improvisation die erste Turngala im Jahr 2009
durchgeführt, haben sich nun mit der neunten
Turngala die Abläufe eingespielt. Doch Routine ist
für einen solchen Anlass eine Gratwanderung: Auf der
einen Seite ist es natürlich optimal, wenn die Gala
möglichst ohne Probleme abläuft, doch andererseits
braucht es eine abwechslungsreiche Show, damit sich
das Publikum gut unterhalten fühlt.»
Viel Applaus
Erstens: Die Zuschauerinnen und Zuschauer
erschienen zahlreich an diesem warmen Sommerabend
auf dem Sportplatz in Waldstatt zur neunten
Turngala. Und zweitens: Der Applaus liess darauf
schliessen, dass ihnen die Show gefallen hat. Es gab
ja auch viel zu sehen: Vorführungen mit dem Rhönrad,
auf dem Trampolin, am Boden, am (Stufen-)Barren,
Gymnastik, Aerobic und Hip-Hop. Ihr Können gezeigt
haben Riegen aus zehn Vereinen, die meisten davon
aus Appenzell Ausserrhoden. Im Vordergrund stand
nicht der Wettkampf, sondern die Freude am Turnen –
und das hat man gespürt.
«Es rollt» Appenzellerzeitung 04.01.06
Stefan Roth ist ein begeisterter
Turner: Der Waldstätter hat vor 15 Jahren die «Getu Waldstatt»
ins Leben gerufen und ist noch heute als Leiter dabei
waldstatt. Turnen spielt eine
wichtige Rolle in Stefan Roths Leben: Er war aktiver Turner, hat
die Geräteriege Waldstatt gegründet und aufgebaut und
schliesslich über den Turnverein seine Frau Priska kennen
gelernt. Heute versucht sich bereits seine kleine Tochter
Natalie auf dem Rhönrad.
corina hugentobler
Wie er ursprünglich zum
Geräteturnen kam, kann Stefan Roth gar nicht genau sagen. Weder
kommt er aus einer «Turnerfamilie», noch hat er früh mit Turnen
angefangen. Zwar spielte Sport für ihn schon immer eine wichtige
Rolle, doch das Turnen entdeckte Stefan Roth erst als ungefähr
17-Jähriger. «Was mir daran gefiel, war vor allem, dass ich im
Unterschied zu Mannschaftssportarten ganz alleine verantwortlich
war für Erfolg oder Misserfolg», so der 34-Jährige.
«Getu» mit Besonderheiten
Vor 15 Jahren entstand aus einem
Auftritt am Unterhaltungsabend des TV Waldstatt die Idee, die ad
hoc zusammengestellte Gruppe als freie Geräteriege
weiterzuführen. «Es sollte keine Konkurrenz zur Jugi sein,
sondern vor allem für Jugendliche zwischen Jugi und Turnverein»,
erinnert sich Stefan Roth. Auch wenn er mit seiner Idee nicht
überall auf offene Ohren stiess - er liess sich nicht beirren.
«Wir mussten geduldig sein», sagt er. Heute, 15 Jahre später,
turnen rund 50 Kinder und Jugendliche in der «Getu Waldstatt»,
die mittlerweile offiziell als Riege des TV Waldstatt gilt und
mit einem Sitz im Vorstand vertreten ist. Der Schwerpunkt liegt
ganz bewusst beim Geräteturnen - wie es der Name ja schon sagt.
«Wir sind da relativ stur, wenn man es so nennen will. Zum
Beispiel spielen wir nur sehr selten», sagt Stefan Roth. Eine
Besonderheit der «Getu Waldstatt» ist seit fünf Jahren auch das
Rhönrad. «Ein faszinierendes Gerät», findet der Getu-Gründer.
Gerade letzten Herbst kamen drei von vier Waldstätter Turnern
mit einer Auszeichnung von einem Rhönrad-Wettkampf zurück. Das
freut Stefan Roth: «Es ist natürlich toll, wenn man vorne mit
dabei ist», sagt er. Doch für ihn zählt eigentlich etwas ganz
anderes: Hauptsache ist die Freude am Turnen. Eine «komische
Einstellung» habe er diesbezüglich, lacht er. Nach seiner
Philosophie ist ein Wettkampf nicht mehr als ein Mittel zum
Zweck - der Ansporn fürs Training. «Heutzutage ist man ohnehin
von allen Seiten unter Druck: in der Schule, im Beruf, überall
soll man gut sein», sagt Stefan Roth. Darum soll das Turnen vor
allem Spass machen. Zu dieser Einstellung passt auch, dass der
34-Jährige als Höhepunkte in der Geschichte der «Getu» die
Abendunterhaltungen nennt. «Denn da gewinnen alle; da kommt es
nicht auf Punkte an», sagt er. Ein Grossereignis dieser
Kategorie steht im Sommer 2007 an: Dann findet in Dornbirn die
Weltgymnaestrada statt, ein wöchiges Turnfest mit 45
teilnehmenden Nationen. Obwohl er dafür von vielen belächelt
wurde, meldete Stefan Roth die Waldstätter Getu, verstärkt von
anderen Hinterländer Turnern, als «Getu Appenzeller
Hinterland» für den Schweizer Abend an - und wurde prompt
aufgenommen. «Das wird für mich als Leiter der absolute
Höhepunkt», freut er sich.
«Ein Spagat»
Neben sportlichen Höhepunkten
gibt es in Stefan Roths Leben natürlich auch anderes,
wichtigeres - doch auch das hat in gewissem Sinne Verbindungen
zum Sport. Seine Frau Priska zum Beispiel hat Stefan Roth
während einer Rhönrad-Ausbildung kennen gelernt. Sie ist noch
heute in der «Getu», vor allem im Bereich Rhönrad tätig. «Das
erleichtert mir den Spagat zwischen Familie, Verein und Beruf»,
sagt der selb-ständige Zimmermeister. Auch seine kleine Tochter
Natalie ist bereits begeisterte Turnerin und versucht sich an
ihrem neuen, massgeschreinerten Rhönrad - natürlich immer unter
der Aufsicht ihrer Eltern. «Es rollt», schmunzelt Stefan Roth,
und meint damit nicht nur das Rhönrad.
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Zeitungsbericht aus Belgien
TURNCLUB OLYMPIA
MERELBEKE ZORGT WEER VOOR SPEKTAKEL
Op
vrijdag 18 en zaterdag 19 maart 05 trekken ongeveer 1200 toeschouwers naar
de gemeentelijke sporthal “Ter Wallen” voor het jaarlijkse turngala van
Turnclub Olympia Merelbeke. Thema dit jaar: ‘stripverhalen en cartoons’.
De kleutertjes bijten de spits af en
weten het publiek meteen te vertederen in ‘Piet Piraat en de Indianen’. Voor de
pauze zien we oa. nog de basisgroepen aan het werk. Aangepaste kledij en
attributen wanen je echt in de wereld van ‘Alfred Judokus Kwak’, ‘de Smurfen’ en
‘Tom&Jerry’.
Dan onderbreekt het presentatie-team
het turngala voor een opsporingsbericht: “4 gangsters zijn ontsnapt uit de
Alcatom-gevangenis”…en even later stormen ‘Lucky Luke en de Daltons’ op de
turnvloer. Prachtig om zien hoe 4 jongetjes in zwart-geel gestreept pak zich
volledig inleven in hun rol, omringd door alle andere miniemen verkleed als
Lucky Luke.
Recrea 1 schittert in ‘Asterix &
Obelix’, een opzwepend nummer op het alom gekende ‘Wild Dance’ van ‘Ruslana’.
Gezien het succes van hun optreden
zullen de miniemen en recrea 1 op 24 april deelnemen aan de recreademo wedstrijd
in Kruibeke. Wij wensen hen alvast heel veel succes toe!
The ‘Incredibles’ hebben hun naam
niet gestolen en zijn echt wel ongelooflijk: de wedstrijd-trampolinespringers
zorgen ervoor dat de mensen met ingehouden adem op het puntje van hun stoel gaan
zitten. Het publiek wordt getrakteerd op perfect uitgevoerde dubbele salto’s,
schroeven en zoveel meer.
Dan is er ook nog de Zwitserse
gastgroep die ons meetroont naar de slaapkamer van ‘Kiekeboe’, die de slaap niet
kan vatten en in een nachtmerrie terecht komt. Hun nummer start met een komisch
gedeelte waarin halsbrekende sprongen en valpartijen elkaar heel snel opvolgen.
Plots wordt Kiekeboe gewekt door een levensgrote wekker: 2 gymnasten aan de
rekstokken vormen de wijzers op een zelf in elkaar geknutselde wijzerplaat. Er
volgt een heel mooi afgewerkt stuk artistieke gymnastiek, iets wat bij ons
minder gekend is.
De keurgroep sluit het turngebeuren
af met haar spectaculaire ‘Broadway-show’, waarmee ze de titel van “Best Show
Team 2004” naar binnen rijfde.
Tot slot maakt de voorzitster de
winnaars van de tombola bekend en ontvangen de keurgroepgymnasten elk een
sporttas gesponsord door Fortis Bank.
TOM kan weer terugblikken op een
welgeslaagd turnfeest!!! Proficiat aan alle gymnasten, trainers en bestuur.
Turnen auf
höchster Ebene
Spitzensport auf dem Säntisgipfel
Zur Fotogalerie
Den
schlechten Wetterbedingungen zum Trotz führten am Samstag der Turnclub Olympia
Merelbeke aus Belgien und die Geräteturnriege Waldstatt auf dem Säntis ihr
Turnprogramm auf.
Um 10
Uhr morgens hiess es in der Eingangshalle zum ersten Mal: „Bereit machen!“
Zwei Rhönradvorführungen, einmal Akro aus der Schweiz und eimal aus Belgien
gehörten zum Programm. Jenes glich dem der Turngala, ausser, dass die Bodenübung
verkürzt und mehr Rhönrad gezeigt wurde. Die zweiten und dritten Aufführungen
folgten um 13.00 und 15.00 Uhr.
Obwohl
es nicht sehr viele Zuschauer hatte, war die Stimmung toll. Stiegen neue
Besucher aus der Kabine, wurden sie sofort von der Musik und den kühnen
Darbietungen gefesselt.
Für
ein Gruppenfoto wurde sogar auf dem höchsten Punkt des Säntis‘ ein Teil der
Show geturnt. Pünktlich zur letzten Vorführung hellte der Himmel auf, so dass
die Belgischen Gästen die Aussicht doch noch geniessen konnten.
«Arteplage
» - auch in Waldstatt
Ideenreiche
und vielseitige Abendunterhaltung des Turnvereins Waldstatt
Waldstatt. Auf der «Arteplage
Waldstatt» beim Mehrzweckgebäude herrschte über das Wochenende nochmals
Expo-Stimmung. Den Mitgliedern des TV Waldstatt sei Dank!
Werner Grüninger
Die Expo.02 der Vergangenheit
gehört zwar der Vergangenheit an. Dennoch erlebten die Besucherinnen und
Besucher eine stimmungsvolle Abendunterhaltung, die unter dem Motto «Expo life
auf der Arteplage Waldstatt» stand. Der TV Waldstatt hat es mit einfachen
Mitteln verstanden, die Mehrzweckhalle in eine «Arteplage» mit Expo-Atmosphäre
zu verwandeln. Der TV Waldstatt wartete mit ideenreichen Darbietungen auf,
kombiniert mit Vorführungen turnerischen Könnens. Unter der Regie von Marco
Kamm führten Markus Gantenbein und Manuel Egger die Besucher mit viel Witz und
Humor von Pavillon zu Pavillon.
Lebhafter
Betrieb
Die turnerischen Darbietungen
sämtlicher Riegen des TV Waldstatt, angefangen beim Muki- Turnen über die
Jugendriege und die Geräteriege bis hin zu den Damen und Herren aller
Altersklassen, kannten keine Grenzen und endete mit einem wahren Feuerwerk als
Happyend. Im ersten Programmteil gaben die Jugendlichen - Muki und Kitu, Mädchen-
und Knabenriege sowie Geräteturner und Fitness I - mit ihren Darbietungen einen
Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten einer aktiven, sportlichen
Freizeitbeschäftigung. Auf dem bis auf den letzten Platz gefüllten Hauptplatz
«Grande Scène» herrschte eine fröhliche und lockere Atmosphäre. Während
die Muki-Gruppe eine fröhliche Reise mit viel Abwechslung antrat, wartete die
Bauequipe der Kitu Gruppe mit letzten Bauarbeiten auf und erweckte Blumen und Frösche
an der Seepromenade (kleine Mädchen) zu neuem Leben. Die Klangtürme eigneten
sich hervorragend für Kostproben der kleinen Jugi, während die kleine Geräteriege
einen vielseitigen Einblick in das faszinierende Geräteturnen gab. Die grossen
Mädchen als Köche sorgten mit ihren Bewegungen für die nötige Stärkung und
die Fitness-Riege bewegte sich mit anmutigen Seilvorführungen auf der «Mobilen
Arteplage Jura». Abschliessend schwebte die grosse Jugi Knaben wie Pleitegeier
durch die Lüfte, ehe die Losverkäufer zu ihren Runden antraten.
Höhepunkte
zuhauf
Den zweiten Programmteil eröffneten
die Aktiven mit «Strangers in Paradise», wobei eine Fahrt auf dem
Einkaufswagen Einblick in die Vereinstätigkeit gab und auch das sinkende Börsenbarometer
bei der TVW-Aktie zu einem massiven Höhenflug ansetzte. Dass auch Ordnung sein
muss, bewiesen die Seniorinnen mit einem humorvollen Putzreigen, während die Männer
ihre Fitness am «Swiss Power Gigathlon» unter Beweis stellten - Verzeinzelte
freilich mit letzter Kraft das Ziel passierten. Zu einer einzigartigen
Kraftdemonstration (Magie de l'Energie) wurde die Rhönrad-Vorführung der Geräteriege
- höchst bemerkenswert, mit wie viel Kraft sie mit ihren Vorführungen Strom
erzeugten. Die Vorführung löste bei den Besuchern Bewunderung aus. Die
einzelnen Themen wurden immer wieder durch entsprechende Sujet erläutert, so
auch «Femmes avec Force» durch die Frauen und «Mensch oder Maschine» durch
die Damen mit anmutig und harmonisch vorgetragenen Darbietungen.
Was die Geräteriege
unter der Leitung von Priska und Stefan Roth boten, war einzigartig und verdient
höchste Anerkennung. Sie haben es verstanden, mit ihrer grösseren Geräteriege
ein Feuerwerk auf die Bühne zu zaubern, das keine Grenzen kannte und fast an
eine zirkusähnliche Darbietung mit zahlreichen Höhepunkte erinnerte. Die
Besucher kamen nicht mehr aus dem Staunen aus und bedankten sich mit viel
Applaus bei den Turnerinnen und Turnern. Mit einer kleinen Ehrung
beim verantwortlichen Leiterteam und dem Dank an die Besucher schloss die
Expo.02 auf der «Arteplage Waldstatt» endgültig ihre Tore.
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