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Erfolgreiche Waldstätter Rhönrad-Turnerinnen 24. November 2010

Die Turnerinnen der Getu Waldstatt gewinnen an den Meisterschaften des Schweizerischen Turnverbands (STV) im Rhönradturnen sieben Medaillen und sechs Auszeichnungen.

Turnen. Insgesamt dreizehn Turnerinnen der Geräteriege Waldstatt nahmen an diesen inoffiziellen Schweizer Meisterschaften vom vergangenen Wochenende in Untersiggenthal AG teil.

Sprung als Paradedisziplin

Am Samstag starteten die Waldstätterinnen in der Disziplin Sprung. Dabei geht es darum, das Rad zuerst von sich wegzurollen und danach mit Schwung darauf zu springen, damit anschliessend ein Sprung auf ein Sprungkissen geturnt werden kann. In der Kategorie Schüler gelangen Sari Mischler zwei sehr gute Sprünge.

Sie sprang sauber auf das Rad und konnte die Saltos sicher stehen. Die Wertungsrichter belohnten sie mit der Note 6,0, was zu einem überlegenen Sieg reichte.

Auch in der Kategorie Jugend sprangen die Ausserrhoderinnen stark, belegten sie doch gleich die ersten fünf Plätze und holten sich somit den gesamten Medaillensatz und zwei Auszeichnungen dazu. So gewann Cathérine Oertle mit 6,35 Gold, Jessica Kuratli mit 5,85 Silber und Eliane Göldi mit 5,70 Bronze. Larissa Müller (5,50) und Eveline Koelliker (5,30) sicherten sich je eine Auszeichnung.

Leistung bestätigt

Am Sonntag bestätigten die Turnerinnen ihre guten Leistungen im Geradeturnen. Sari Mischler erturnte sich in der Kategorie Schüler mit dem fünften Rang eine Auszeichnung, während sich Céline Oertle und Cédrine Göldi im Mittelfeld plazierten. In der Kategorie Jugend fand ein spannender Vergleich zwischen den Gastgeberinnen aus Untersiggenthal und Waldstatt statt. Schliesslich gewannen die Einheimischen die Goldmedaille. Cathérine Oertle erturnte sich mit einer Note von 7,75 die Silbermedaille und Larissa Müller holte sich mit 7,50 Bronze. Marielle Müller (Rang 5), Eveline Koelliker (7) und Selina Kolb (8) erhielten eine Auszeichnung. Geschlossen im Mittelfeld klassierten sich Katrin Frischknecht, Eliane Göldi, Jessica Kuratli, Michelle Ammann und Anna Reutemann auf den Rängen 13 bis 17. In der Disziplin Paarturnen erreichte das Duo Cathérine Oertle/Selina Kolb den dritten Rang. Jessica Kuratli und Anna Reutemann folgten auf dem vierten.

Da Sari Mischler und Cédrine Göldi aus Mangel an Konkurrenz in der Kategorie Schüler zusammen mit der höheren Kategorie Jugend gewertet wurden, reichte es ihnen nicht zu einer Topplazierung. (pd)

 

 

Turngala mit Spitzenleistungen 05. Juli 2010

Am Freitagabend feierten der Turnverein und die Geräteriege Waldstatt vor einer grossen Zuschauerkulisse auf dem Sportplatz beim Mehrzweckgebäude zwei Jubiläen: Zehn Jahre Turngala und zwanzig Jahre Geräteriege Waldstatt (Getu) mit zahlreichen Höhepunkten. Elf Gastvereine aus der Region und Gäste aus Belgien, der Turnclub Olympia Merelbeke, die bereits zum viertenmal teilnahmen, gaben einen vielseitigen Querschnitt durch das Turnen.

Während die Getu Waldstatt mit Darbietungen aus den letzten 20 Jahren aufwartete, begeisterten verschiedene Vereine mit Turnen am Boden, Gymnastik, am Schulstufenbarren und Barren sowie an den Schaukelringen. Die Gäste aus Belgien überraschten mit einer grossartigen Akrobatik-Show, die beim Publikum Anklang fand und mit viel Applaus verdankt wurde.

Turnerisches Feuerwerk

Zum letzten Mal fand am Freitagabend die Turner-Gala in Waldstatt statt. Die zehnte und letzte Ausgabe bot ein buntes und abwechslungsreiches Spektakel, wobei die Gäste aus Belgien den Höhepunkt setzten.

Werner Grüninger

Turnen. Mit den Gästen aus Belgien – dem Turnclub Olympia Merelbeke – und elf weiteren Vereinen aus der Region feierten der Turnverein und die Geräteriege Waldstatt mit der 10. und letzten Turngala sowie mit dem 20jährigen Bestehen der Geräteriege ein Doppeljubiläum. Was die Turnerinnen und Turner am Freitagabend auf dem Sportplatz der Mehrzweckanlage boten, war grossartig und verdient höchste Anerkennung.

Die Stehrampen beim Sportplatz waren dicht gefüllt, als Priska Roth auf sympathische Art die Besucherinnen und Besucher willkommen hiess. Das Publikum war ob des turnerischen Könnens begeistert.

Phantasie kennt keine Grenzen

Die Teilnehmer zauberten ein turnerisches Feuerwerk auf das Parkett, wobei die Phantasie keine Grenzen kannte. Mit einem bunten Querschnitt stellten die teilnehmenden Vereine ihre Vielseitigkeit und ihr Können unter Beweis. Die Besucher kamen nicht mehr aus dem Staunen und bedankten sich mit viel Applaus.

Organisiert wurde die Turngala vom Turnverein und der Geräteriege Waldstatt, die den Abend mit Vorführungen aus den letzten 20 Jahren eröffnet hatte. Auch die anderen Vereine gaben Einblick in das Geräteturnen als Team. Der TV Waldstatt, DTV Hundwil, STV Gams, TV Teufen und TV Stein überzeugten mit vielseitiger Gymnastik zu moderner Musik. Die Kombinationsmöglichkeiten und Ausdrucksformen schafften Raum für Phantasie, Originalität und Kreativität.

TSV Salto Wattwil wie auch der STV Wil zeigten atemberaubende und gekonnte Übungen an den Schaukelringen und versetzten die Zuschauer mit ihren hohen Schwüngen und gewagten Abgängen sowie Synchronität ins Staunen. Was die beiden Vereine boten, waren turnfestreife Darbietungen. Während der DTV Waldstatt am Schulstufenbarren mit gekonnten Übungen aufwartete, entsprach der Auftritt vom TV Schwellbrunn nicht ganz den Erwartungen, mussten doch allzu viele Patzer in Kauf genommen werden.

Den Schlusspunkt setzte der Turnclub Olympia Merelbeke aus Belgien mit einer Akrobatik-Show, die das Publikum zu begeistern wusste. Was die Turnerinnen an Akrobatik zu dritt boten, war einzigartig. Der absolute Höhepunkt der Turngala war die Gruppenakrobatik, bei der die belgischen Turnerinnen auf vielseitige Art durch die Lüfte wirbelten.

Dank und Anerkennung

Vorgängig der Turngala wies Erich Brassel auf das grosse Engagement über all die Jahre von Stefan und Priska Roth hin. Was einst im kleinen Rahmen angefangen hat, entwickelte sich zu einem turnerischen Feuerwerk. Für die grosse Arbeit «Ruschlis» bedankte sich die Geräteriege und überreichte ihren Leitern ein Billett zum Besuch des «Circus soleil» mit der Hoffnung, dass Stefan und Priska Roth weiterhin dem TV und der Getu die Treue halten.

Ein Dank gebührte auch den Sponsoren und der Helfercrew, denn ohne sie wäre ein solcher Anlass nicht möglich. Die Turngala des TV Waldstatt gehört der Vergangenheit an, aber die Darbietungen werden weiterhin in bester Erinnerung bleiben.

 

Fünf Medaillen für Waldstatt 13. März 2010

Wiederum gelang der Rhönradgruppe der Getu Waldstatt der Start in die Saison. Am jährlichen Breitli-Cup holten sich Larissa und Marielle Müller Gold.

Turnen. Traditionell wie jedes Jahr findet am ersten Märzwochenende der Breitli-Cup in Buochs NW statt. Auch die Waldstätter reisten mit einer Delegation von 14 Rhönradturnerinnen in die Innerschweiz. Dank frühzeitiger Abfahrt trafen die Appenzellerinnen trotz des erneuten Wintereinbruchs rechtzeitig in Buochs ein.

Der Wettkampfstart gelang optimal. In der Disziplin Sprung gingen in der Kategorie Jugend acht und in der Kategorie Schüler drei Turnerinnen an den Start. Bei den Schülern sprang Sari Mischler auf den zweiten Platz und so zu ihrer ersten Medaille.

Bei der Kategorie Jugend erturnten sich die Waldstätterinnen gleich einen siebenfachen Erfolg. Die Goldmedaille sicherte sich Larissa Müller, vor Eliane Göldi und Cathérine Oertle auf den Plätzen zwei und drei. Eveline Koelliker, Jessica Kuratli, Anna Reutemann und Michelle Ammann folgten auf den Plätzen vier bis sieben.

Am Sonntagmorgen massen sich die Turnenden in der Disziplin Gerade. Einige der jüngeren Turnerinnen bestritten zum ersten Mal einen Wettkampf, und dementsprechend hoch war die Nervosität. Auch die routinierteren Turnerinnen in der Kategorie Jugend zeigten Nerven und turnten nicht ganz fehlerfrei. Unter dem grossen Teilnehmerfeld erreichten jedoch alle einen Rang in der vorderen Ranglistenhälfte. Einzig Marielle Müller liess sich von ihren Kolleginnen nicht beeinflussen und erturnte sich in der Kategorie Aktive mit 6.35 einen klaren Sieg.

Am Nachmittag begeisterten vier Waldstätterinnen die Zuschauer mit gefühlvoll vorgetragenen Showeinlagen zu zweit an je einem Rhönrad. Anschliessend konzentrierten sich nochmals elf Turnerinnen für den abschliessenden Vereinswettkampf. Mit leicht abgeändertem Programm gegenüber der letzten Saison wagten sie sich an eine erste Standortbestimmung. Noch waren kleine Unsicherheiten in der Ausführung und Synchronität auszumachen, was zum Schluss dann doch für den zweiten Rang reichte. (pd)

 

Waldstätter Rhönrad läuft rund 05. November 2009

TURNEN. Kürzlich fand in Zürich der Herbstpokal im Rhönradturnen statt. 14 Turnerinnen der Geräteriege Waldstatt nahmen an diesem Wettkampf teil – und das mit Erfolg.

Als erste gingen die Jüngsten in der Kategorie Schüler (Jg. 96 und jünger) in den Disziplinen Geradeturnen und Sprung an den Start. Jessica Kuratli erturnte sich beim Geradeturnen die Bronzemedaille, Sari Mischler den fünften, Cathérine Oertle den sechsten und Anna Reutemann den elften Rang, was für alle eine Auszeichnung bedeutete.

Erfahrungen gesammelt

Während Selina Kolb ihre Übung nicht optimal vorturnen konnte, mussten Melanie Frischknecht und Cédrine Göldi an ihrem ersten Ernstkampf noch Lehrgeld zahlen.

Beim Sprung reichte es Jessica Kuratli mit Rang 4 zwar nicht auf das Podest, doch erhielt sie zusammen mit Cathérine Oertle (Rang 8) eine weitere Auszeichnung. Unmittelbar dahinter plazierten sich Sari Mischler und Selina Kolb auf dem 9. Rang, Anna Reutemann wurde 11. Für die jüngsten Waldstätter Turnerinnen Cédrine Göldi und Melanie Frischknecht ging es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln.

Starke Konkurrenz

In der Kat. Jugend gingen sieben Turnerinnen an den Start. Da auch die Turnerinnen aus dem Dreikampf in der Einzelwertung aufgeführt wurden, war die Konkurrenz hier besonders stark. Larissa Müller und Eveline Koelliker verfehlten im Geradeturnen punktgleich auf Rang 12 eine Auszeichnung knapp. Michelle Ammann, Katrin Frischknecht und Eliane Göldi klassierten sich im Mittelfeld auf den Rängen 16 bis 18.

Priska und Judith Bott zeigten ansprechende Leistungen, konnten jedoch mit ihren eher leichten Übungen noch nicht mit der Spitze mithalten. In der Disziplin Sprung hatte Larissa Müller wiederum Pech: Sie verpasste das Podest knapp, erreichte jedoch mit Rang 4 eine Auszeichnung. Wiederum geschlossen im Mittelfeld plazierten sich Eliane Göldi, Priska Bott und Eveline Koelliker auf den Rängen 11 bis 13.

 

Freude am Turnen

Turnverein und Geräteriege Waldstatt haben am Dienstagabend auf dem Sportplatz zur neunten Turngala eingeladen. Einmal mehr zeigten Vereine aus der näheren Umgebung, wie viel Freude sie an ihrem Sport haben.

Christine König

Turnen. Aus der Ruhe bringen liessen sich die Turnerinnen nicht: Als die Vorführung am Stufenbarren des TV Waldstatt anstand, ertönte zuerst die falsche Musik. Kurzerhand sprangen die Tänzerinnen der Hip-Hop-Gruppe Innominate ein, und die Turnerinnen des TV Waldstatt machten sich nach deren Auftritt noch einmal für ihre Darbietung parat. Und diesmal klappte es.

Routine vs. Show

Zufälligerweise passend dazu schreibt OK-Präsident Stefan Roth im Programmheft zur neunten Waldstätter Turngala: «Kaum haben wir mit etwas Improvisation die erste Turngala im Jahr 2009 durchgeführt, haben sich nun mit der neunten Turngala die Abläufe eingespielt. Doch Routine ist für einen solchen Anlass eine Gratwanderung: Auf der einen Seite ist es natürlich optimal, wenn die Gala möglichst ohne Probleme abläuft, doch andererseits braucht es eine abwechslungsreiche Show, damit sich das Publikum gut unterhalten fühlt.»

Viel Applaus

Erstens: Die Zuschauerinnen und Zuschauer erschienen zahlreich an diesem warmen Sommerabend auf dem Sportplatz in Waldstatt zur neunten Turngala. Und zweitens: Der Applaus liess darauf schliessen, dass ihnen die Show gefallen hat. Es gab ja auch viel zu sehen: Vorführungen mit dem Rhönrad, auf dem Trampolin, am Boden, am (Stufen-)Barren, Gymnastik, Aerobic und Hip-Hop. Ihr Können gezeigt haben Riegen aus zehn Vereinen, die meisten davon aus Appenzell Ausserrhoden. Im Vordergrund stand nicht der Wettkampf, sondern die Freude am Turnen – und das hat man gespürt.
 

«Es rollt» Appenzellerzeitung 04.01.06

Stefan Roth ist ein begeisterter Turner: Der Waldstätter hat vor 15 Jahren die «Getu Waldstatt» ins Leben gerufen und ist noch heute als Leiter dabei

waldstatt. Turnen spielt eine wichtige Rolle in Stefan Roths Leben: Er war aktiver Turner, hat die Geräteriege Waldstatt gegründet und aufgebaut und schliesslich über den Turnverein seine Frau Priska kennen gelernt. Heute versucht sich bereits seine kleine Tochter Natalie auf dem Rhönrad.

corina hugentobler

Wie er ursprünglich zum Geräteturnen kam, kann Stefan Roth gar nicht genau sagen. Weder kommt er aus einer «Turnerfamilie», noch hat er früh mit Turnen angefangen. Zwar spielte Sport für ihn schon immer eine wichtige Rolle, doch das Turnen entdeckte Stefan Roth erst als ungefähr 17-Jähriger. «Was mir daran gefiel, war vor allem, dass ich im Unterschied zu Mannschaftssportarten ganz alleine verantwortlich war für Erfolg oder Misserfolg», so der 34-Jährige.

«Getu» mit Besonderheiten

Vor 15 Jahren entstand aus einem Auftritt am Unterhaltungsabend des TV Waldstatt die Idee, die ad hoc zusammengestellte Gruppe als freie Geräteriege weiterzuführen. «Es sollte keine Konkurrenz zur Jugi sein, sondern vor allem für Jugendliche zwischen Jugi und Turnverein», erinnert sich Stefan Roth. Auch wenn er mit seiner Idee nicht überall auf offene Ohren stiess - er liess sich nicht beirren. «Wir mussten geduldig sein», sagt er. Heute, 15 Jahre später, turnen rund 50 Kinder und Jugendliche in der «Getu Waldstatt», die mittlerweile offiziell als Riege des TV Waldstatt gilt und mit einem Sitz im Vorstand vertreten ist. Der Schwerpunkt liegt ganz bewusst beim Geräteturnen - wie es der Name ja schon sagt. «Wir sind da relativ stur, wenn man es so nennen will. Zum Beispiel spielen wir nur sehr selten», sagt Stefan Roth. Eine Besonderheit der «Getu Waldstatt» ist seit fünf Jahren auch das Rhönrad. «Ein faszinierendes Gerät», findet der Getu-Gründer. Gerade letzten Herbst kamen drei von vier Waldstätter Turnern mit einer Auszeichnung von einem Rhönrad-Wettkampf zurück. Das freut Stefan Roth: «Es ist natürlich toll, wenn man vorne mit dabei ist», sagt er. Doch für ihn zählt eigentlich etwas ganz anderes: Hauptsache ist die Freude am Turnen. Eine «komische Einstellung» habe er diesbezüglich, lacht er. Nach seiner Philosophie ist ein Wettkampf nicht mehr als ein Mittel zum Zweck - der Ansporn fürs Training. «Heutzutage ist man ohnehin von allen Seiten unter Druck: in der Schule, im Beruf, überall soll man gut sein», sagt Stefan Roth. Darum soll das Turnen vor allem Spass machen. Zu dieser Einstellung passt auch, dass der 34-Jährige als Höhepunkte in der Geschichte der «Getu» die Abendunterhaltungen nennt. «Denn da gewinnen alle; da kommt es nicht auf Punkte an», sagt er. Ein Grossereignis dieser Kategorie steht im Sommer 2007 an: Dann findet in Dornbirn die Weltgymnaestrada statt, ein wöchiges Turnfest mit 45 teilnehmenden Nationen. Obwohl er dafür von vielen belächelt wurde, meldete Stefan Roth die Waldstätter Getu, verstärkt von anderen Hinterländer Turnern, als «Getu Appenzeller Hinterland» für den Schweizer Abend an - und wurde prompt aufgenommen. «Das wird für mich als Leiter der absolute Höhepunkt», freut er sich.

«Ein Spagat»

Neben sportlichen Höhepunkten gibt es in Stefan Roths Leben natürlich auch anderes, wichtigeres - doch auch das hat in gewissem Sinne Verbindungen zum Sport. Seine Frau Priska zum Beispiel hat Stefan Roth während einer Rhönrad-Ausbildung kennen gelernt. Sie ist noch heute in der «Getu», vor allem im Bereich Rhönrad tätig. «Das erleichtert mir den Spagat zwischen Familie, Verein und Beruf», sagt der selb-ständige Zimmermeister. Auch seine kleine Tochter Natalie ist bereits begeisterte Turnerin und versucht sich an ihrem neuen, massgeschreinerten Rhönrad - natürlich immer unter der Aufsicht ihrer Eltern. «Es rollt», schmunzelt Stefan Roth, und meint damit nicht nur das Rhönrad.
 

Zeitungsbericht aus Belgien

TURNCLUB OLYMPIA MERELBEKE ZORGT WEER VOOR SPEKTAKEL

 Op vrijdag 18 en zaterdag 19 maart 05 trekken ongeveer 1200 toeschouwers naar de gemeentelijke sporthal “Ter Wallen” voor het jaarlijkse turngala van Turnclub Olympia Merelbeke. Thema dit jaar: ‘stripverhalen en cartoons’.

De kleutertjes bijten de spits af en weten het publiek meteen te vertederen in ‘Piet Piraat en de Indianen’. Voor de pauze zien we oa. nog de basisgroepen aan het werk. Aangepaste kledij en attributen wanen je echt in de wereld van ‘Alfred Judokus Kwak’, ‘de Smurfen’ en ‘Tom&Jerry’.

Dan onderbreekt het presentatie-team het turngala voor een opsporingsbericht: “4 gangsters zijn ontsnapt uit de Alcatom-gevangenis”…en even later stormen ‘Lucky Luke en de Daltons’ op de turnvloer. Prachtig om zien hoe 4 jongetjes in zwart-geel gestreept pak zich volledig inleven in hun rol, omringd door alle andere miniemen verkleed als Lucky Luke.

Recrea 1 schittert in ‘Asterix & Obelix’, een opzwepend nummer op het alom gekende ‘Wild Dance’ van ‘Ruslana’.

Gezien het succes van hun optreden zullen de miniemen en recrea 1 op 24 april deelnemen aan de recreademo wedstrijd in Kruibeke. Wij wensen hen alvast heel veel succes toe!

The ‘Incredibles’ hebben hun naam niet gestolen en zijn echt wel ongelooflijk: de wedstrijd-trampolinespringers zorgen ervoor dat de mensen met ingehouden adem op het puntje van hun stoel gaan zitten. Het publiek wordt getrakteerd op perfect uitgevoerde dubbele salto’s, schroeven en zoveel meer.

Dan is er ook nog de Zwitserse gastgroep die ons meetroont naar de slaapkamer van ‘Kiekeboe’, die de slaap niet kan vatten en in een nachtmerrie terecht komt. Hun nummer start met een komisch gedeelte waarin halsbrekende sprongen en valpartijen elkaar heel snel opvolgen. Plots wordt Kiekeboe gewekt door een levensgrote wekker: 2 gymnasten aan de rekstokken vormen de wijzers op een zelf in elkaar geknutselde wijzerplaat. Er volgt een heel mooi afgewerkt stuk artistieke gymnastiek, iets wat bij ons minder gekend is.

De keurgroep sluit het turngebeuren af met haar spectaculaire ‘Broadway-show’, waarmee ze de titel van “Best Show Team 2004” naar binnen rijfde.

Tot slot maakt de voorzitster de winnaars van de tombola bekend en ontvangen de keurgroepgymnasten elk een sporttas gesponsord door Fortis Bank.

 TOM kan weer terugblikken op een welgeslaagd turnfeest!!! Proficiat aan alle gymnasten, trainers en bestuur.
 

Turnen auf höchster Ebene

Spitzensport auf dem Säntisgipfel

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Den schlechten Wetterbedingungen zum Trotz führten am Samstag der Turnclub Olympia Merelbeke aus Belgien und die Geräteturnriege Waldstatt auf dem Säntis ihr Turnprogramm auf.

 

Um 10 Uhr morgens hiess es in der Eingangshalle zum ersten Mal: „Bereit machen!“ Zwei Rhönradvorführungen, einmal Akro aus der Schweiz und eimal aus Belgien gehörten zum Programm. Jenes glich dem der Turngala, ausser, dass die Bodenübung verkürzt und mehr Rhönrad gezeigt wurde. Die zweiten und dritten Aufführungen folgten um 13.00 und 15.00 Uhr.

Obwohl es nicht sehr viele Zuschauer hatte, war die Stimmung toll. Stiegen neue Besucher aus der Kabine, wurden sie sofort von der Musik und den kühnen Darbietungen gefesselt. 

Für ein Gruppenfoto wurde sogar auf dem höchsten Punkt des Säntis‘ ein Teil der Show geturnt. Pünktlich zur letzten Vorführung hellte der Himmel auf, so dass die Belgischen Gästen die Aussicht doch noch geniessen konnten.
 

Getu Waldstatt: Gigantisches Schlussfeuerwerk!

«Arteplage » - auch in Waldstatt

Ideenreiche und vielseitige Abendunterhaltung des Turnvereins Waldstatt

Waldstatt. Auf der «Arteplage Waldstatt» beim Mehrzweckgebäude herrschte über das Wochenende nochmals Expo-Stimmung. Den Mitgliedern des TV Waldstatt sei Dank!

Werner Grüninger

Die Expo.02 der Vergangenheit gehört zwar der Vergangenheit an. Dennoch erlebten die Besucherinnen und Besucher eine stimmungsvolle Abendunterhaltung, die unter dem Motto «Expo life auf der Arteplage Waldstatt» stand. Der TV Waldstatt hat es mit einfachen Mitteln verstanden, die Mehrzweckhalle in eine «Arteplage» mit Expo-Atmosphäre zu verwandeln. Der TV Waldstatt wartete mit ideenreichen Darbietungen auf, kombiniert mit Vorführungen turnerischen Könnens. Unter der Regie von Marco Kamm führten Markus Gantenbein und Manuel Egger die Besucher mit viel Witz und Humor von Pavillon zu Pavillon.

Lebhafter Betrieb

Die turnerischen Darbietungen sämtlicher Riegen des TV Waldstatt, angefangen beim Muki- Turnen über die Jugendriege und die Geräteriege bis hin zu den Damen und Herren aller Altersklassen, kannten keine Grenzen und endete mit einem wahren Feuerwerk als Happyend. Im ersten Programmteil gaben die Jugendlichen - Muki und Kitu, Mädchen- und Knabenriege sowie Geräteturner und Fitness I - mit ihren Darbietungen einen Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten einer aktiven, sportlichen Freizeitbeschäftigung. Auf dem bis auf den letzten Platz gefüllten Hauptplatz «Grande Scène» herrschte eine fröhliche und lockere Atmosphäre. Während die Muki-Gruppe eine fröhliche Reise mit viel Abwechslung antrat, wartete die Bauequipe der Kitu Gruppe mit letzten Bauarbeiten auf und erweckte Blumen und Frösche an der Seepromenade (kleine Mädchen) zu neuem Leben. Die Klangtürme eigneten sich hervorragend für Kostproben der kleinen Jugi, während die kleine Geräteriege einen vielseitigen Einblick in das faszinierende Geräteturnen gab. Die grossen Mädchen als Köche sorgten mit ihren Bewegungen für die nötige Stärkung und die Fitness-Riege bewegte sich mit anmutigen Seilvorführungen auf der «Mobilen Arteplage Jura». Abschliessend schwebte die grosse Jugi Knaben wie Pleitegeier durch die Lüfte, ehe die Losverkäufer zu ihren Runden antraten.

Höhepunkte zuhauf

Den zweiten Programmteil eröffneten die Aktiven mit «Strangers in Paradise», wobei eine Fahrt auf dem Einkaufswagen Einblick in die Vereinstätigkeit gab und auch das sinkende Börsenbarometer bei der TVW-Aktie zu einem massiven Höhenflug ansetzte. Dass auch Ordnung sein muss, bewiesen die Seniorinnen mit einem humorvollen Putzreigen, während die Männer ihre Fitness am «Swiss Power Gigathlon» unter Beweis stellten - Verzeinzelte freilich mit letzter Kraft das Ziel passierten. Zu einer einzigartigen Kraftdemonstration (Magie de l'Energie) wurde die Rhönrad-Vorführung der Geräteriege - höchst bemerkenswert, mit wie viel Kraft sie mit ihren Vorführungen Strom erzeugten. Die Vorführung löste bei den Besuchern Bewunderung aus. Die einzelnen Themen wurden immer wieder durch entsprechende Sujet erläutert, so auch «Femmes avec Force» durch die Frauen und «Mensch oder Maschine» durch die Damen mit anmutig und harmonisch vorgetragenen Darbietungen.

Gigantisches Schlussfeuerwerk

Was die Geräteriege unter der Leitung von Priska und Stefan Roth boten, war einzigartig und verdient höchste Anerkennung. Sie haben es verstanden, mit ihrer grösseren Geräteriege ein Feuerwerk auf die Bühne zu zaubern, das keine Grenzen kannte und fast an eine zirkusähnliche Darbietung mit zahlreichen Höhepunkte erinnerte. Die Besucher kamen nicht mehr aus dem Staunen aus und bedankten sich mit viel Applaus bei den Turnerinnen und Turnern. Mit einer kleinen Ehrung beim verantwortlichen Leiterteam und dem Dank an die Besucher schloss die Expo.02 auf der «Arteplage Waldstatt» endgültig ihre Tore.

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